- Die beste Rolle fürs Tablet: der Bildschirm bei dir. Auf dem iPad zeigt Mamoon links das Bild und rechts den Zustand des Zimmers und die Tasten. Auf dem Nachttisch ist das angenehmer, als aufs Handy zu blinzeln.
- Ein Tablet kann auch die Kamera sein („Am Bettchen“), ist aber sperriger aufzustellen als ein Handy und braucht einen stabilen Ständer 1–2 m vom Bettchen entfernt.
- Was es braucht: iPadOS 17 oder neuer (iPads ab 2017; Liste unten) oder Android 8 und neuer. Ein reines WLAN-Tablet reicht; keine SIM-Karte, kein Konto, kein Internet.
- Die ganze Nacht am Ladegerät ist in Ordnung. Ein alter Akku ist meist verschlissen, also lass das Ladegerät dran, nimm die Hülle ab und begrenze die Ladung auf 80 % (neuere iPads, Samsung „Akkuschutz“ in der Stufe „Maximum“) oder 85 % (ältere Samsung-Tablets mit „Akku schützen“), wenn das Tablet das anbietet.
- Kleinkindsicher machen mit „Geführter Zugriff“ auf dem iPad oder der Bildschirmfixierung auf Android, damit eine neugierige Hand das Babyphone nicht schließt.
Diese Seite behandelt nur, was bei Tablets anders ist. Koppeln, Kabelsicherheit und Nachtlicht stehen im Ratgeber zum alten Handy, die Regeln zum Aufstellen unter wo die Kamera stehen sollte; beides gilt für Tablets Wort für Wort.
Kamera oder Bildschirm: welche Rolle passt zum Tablet?
Ein Handy ist eine prima Kamera und ein kleiner Bildschirm. Ein Tablet ist das Gegenteil: ein großer, bequemer Bildschirm und eine unhandliche Kamera, die drei- bis viermal so viel wiegt und in keinen Handyständer passt. Wenn du ein altes Handy übrig hast, gib dem Tablet die Aufgabe, die es gut kann.
| Tablet als Bildschirm bei dir | Tablet als Kamera | |
|---|---|---|
| Was du bekommst | ein großes Bild auf dem Nachttisch oder der Küchenarbeitsplatte, quer durchs Zimmer lesbar | eine Kamera am Bettchen, wenn kein altes Handy da ist |
| Aufstellen | jeder Tablet-Ständer oder eine Klapphülle; es steht einfach da | braucht einen schweren Ständer oder ein Regal und freie Sicht für die Frontkamera |
| Bild in der Nacht | Der Nachtmodus macht den Bildschirm fast schwarz und hellt ihn auf, wenn dein Baby weint | braucht ein schwaches Nachtlicht wie jedes Handy; echte Nachtsicht hat nur eine WLAN-Kamera |
| Akku | ein verschlissener Akku hält eine Nacht Zuschauen vielleicht nicht durch, also einstecken | immer am Strom; Mamoon zeigt, wie lange der Akku halten würde |
| Wer noch zuschauen kann | dein Handy kann gleichzeitig zuschauen | mehrere Geräte können diese eine Kamera ansehen |
Eine häufige Aufteilung: ein Handy oder eine WLAN-Kamera am Bettchen, das alte iPad auf dem Nachttisch und tagsüber dein eigenes Handy in der Tasche. Mehrere Geräte können eine Kamera gleichzeitig ansehen.
Welche alten iPads und Android-Tablets funktionieren?
Mamoon braucht iPadOS 17 oder neuer. Laut Apple laufen damit:
- iPad: 6. Generation (2018) und neuer
- iPad mini: 5. Generation (2019) und neuer
- iPad Air: 3. Generation (2019) und neuer
- iPad Pro: 10,5″ und 12,9″ der 2. Generation (beide 2017) und jedes spätere Pro
Ein iPad Air 2, ein iPad der 5. Generation oder ein iPad mini 4 bleibt auf einem älteren iPadOS und kann Mamoon nicht nutzen.
Auf Android läuft Mamoon ab Android 8, das deckt die meisten Tablets ab etwa 2017 ab (Samsung Galaxy Tab A und S, Lenovo Tab und ähnliche). Die Android-Version findest du in den Einstellungen bei den Infos zum Tablet.
Ein reines WLAN-Tablet genügt. Mamoon schickt das Bild über dein WLAN zu Hause, nie übers Internet: keine SIM-Karte, keine mobilen Daten, kein Konto, und es funktioniert auch, wenn das Internet ausfällt.
Schritt für Schritt: das Tablet als Kamera
- Installiere Mamoon auf dem Tablet und auf deinem Handy, und wähl auf dem Tablet „Am Bettchen“.
- Kopple die beiden, indem du mit deinem Handy den QR-Code auf dem Tablet scannst oder den sechsstelligen Code eintippst.
- Stell das Tablet in einen stabilen Ständer auf einem Regal oder einer Kommode, 1–2 m vom Bettchen entfernt und höher als die Matratze, mit der Frontkamera zum Bettchen. Die Vorschau auf dem Tablet zeigt, was die Kamera sieht; richte es aus, bis die ganze Matratze im Bild ist.
- Steck das Ladegerät ein und führ das Kabel vom Bettchen weg, mindestens 1 m entfernt.
- Lass ein schwaches Nachtlicht an, wenn das Zimmer ganz dunkel wird; eine Tablet-Kamera braucht wie eine Handykamera ein wenig Licht.
Der Bildschirm des Tablets darf dunkel werden; Mamoon passt weiter auf.
Wie stelle ich ein Tablet am Bettchen auf?
Hier sind Tablets ehrlich gesagt schlechter als Handys: Ein Handyständer kippt unter einem iPad um. Was funktioniert:
- Ein beschwerter Tischständer (wie für Videotelefonate verkauft) auf einer Kommode oder einem Bücherregal in Brusthöhe.
- Eine Klapphülle, quer aufgestellt auf einem Regal, das hoch genug ist, um auf die Matratze hinunterzuschauen.
- Ein Schwanenhals-Halter, der für Tablets ausgelegt ist, an ein Regal oder einen Tisch geklemmt, nie ans Bettchen.
Das Tablet bleibt außerhalb des Bettchens und außer Reichweite. Es ist schwer genug, um wehzutun, wenn es herunterfällt; rüttel vor der ersten Nacht kräftig am Ständer.
Darf ein altes Tablet jede Nacht am Ladegerät hängen?
Ja, und das ist richtig so: Ein verschlissener Akku mit eingeschalteter Kamera schafft es vielleicht nicht bis zum Morgen. Mamoon zeigt, wie viele Stunden das Kameragerät noch hat, du weißt es also schnell.
- Halt es kühl. Laut Apple kann ein Gerät beim Laden in bestimmten Hüllen überhitzen, was die Batteriekapazität beeinträchtigen kann, und Umgebungstemperaturen über 35 °C können die Kapazität dauerhaft verringern. Nimm die Hülle ab und halte das Tablet vom Heizkörper und vom sonnigen Fenster fern.
- Begrenze die Ladung, wenn das Tablet es kann. Neuere iPads haben unter Einstellungen → Batterie → Batteriezustand die Option „80 % Ladelimit“; Apple empfiehlt sie gerade für Geräte, die lange eingesteckt bleiben. Bei Samsung heißt das unter Einstellungen → Akku → „Akkuschutz“ (ab One UI 6.1, Stufe „Maximum“ stoppt bei 80 %); ältere Modelle haben „Akku schützen“, das bei 85 % stoppt. Ältere Tablets ohne diese Option: kein Problem, halt sie einfach kühl.
Das Tablet als Bildschirm auf dem Nachttisch
Auf dem iPad breitet sich die Elternansicht von Mamoon aus: Das Live-Bild nimmt die linke Seite ein, rechts stehen der Zustand des Zimmers (Ruhe, Unruhe, Weinen oder Offline), der Pegel und die Tasten. Du liest es vom Bett aus, ohne etwas in die Hand zu nehmen.
Nachts tippst du auf „Nacht“. Der Bildschirm wird fast schwarz, auf niedrigster Helligkeit, und wird nur ein wenig heller, wenn dein Baby weint. Alarme kommen weiterhin als Mitteilungen auf dein Handy, also kann das Tablet tagsüber auch als Bildschirm im Wohnzimmer bleiben.
Ein Tablet auf dem Nachttisch zieht ältere Geschwister an. Zwei eingebaute Funktionen halten Mamoon auf dem Bildschirm:
- iPad: Geführter Zugriff. Schalte ihn unter Einstellungen → Bedienungshilfen → Geführter Zugriff ein, leg einen Code fest, öffne Mamoon und drück dreimal auf die obere Taste. Das iPad bleibt jetzt bei Mamoon, bis du wieder dreimal drückst und den Code eingibst.
- Android: Bildschirmfixierung. Schalte sie unter Einstellungen → Sicherheit (bei manchen Versionen → Erweitert) → Bildschirmfixierung ein. Öffne Mamoon, dann die Übersicht der letzten Apps, tipp oben auf das App-Symbol und wähle „Anpinnen“. Zum Lösen fragt das Tablet nach deiner PIN.
Wann ein Tablet nicht die richtige Wahl ist
- Das Zimmer wird ganz dunkel. Eine Tablet-Kamera braucht etwas Licht. Stell eine günstige Tapo mit Nachtsicht ans Bettchen und behalte das Tablet als Bildschirm.
- Du hast keinen guten Platz zum Aufstellen. Wenn nur das Gitter des Bettchens bleibt, nimm lieber ein Handy oder eine Kamera an der Wand. Nichts kommt ans Bettchen.
- Das iPad bekommt kein iPadOS 17. Dann läuft Mamoon darauf nicht; siehe die Liste oben.
- Du willst Gegensprechen, Schlaflieder oder Aufnahmen. Das kann Mamoon nicht. Ein eigenes Babyphone oder eine der anderen Apps passt dann vielleicht besser.
Dafür bekommst du einen großen, ruhigen Bildschirm am Bett, eine Kamera, die nichts kostet, und eine Weinerkennung, die Weinen vom Hund unterscheidet, alles in deinem eigenen WLAN ohne Konto. Ton und Weinalarm sind kostenlos, für immer; das Bild kostet 34,99 € einmalig, für immer, oder 3,99 € im Monat mit 14 Tagen gratis. Zahlen muss nur das Gerät, das zuschaut.
Häufige Fragen
Kann ich ein iPad als Babyphone-Kamera nutzen?
Ja. Installiere Mamoon, wähle „Am Bettchen“ und stell das iPad in einen stabilen Ständer 1–2 m vom Bettchen entfernt, mit der Frontkamera zur Matratze. Es braucht iPadOS 17 oder neuer und nachts ein wenig Licht.
Können das iPad und mein Handy gleichzeitig zuschauen?
Ja. Mehrere Geräte können dieselbe Kamera gleichzeitig ansehen, also kann das iPad der Bildschirm auf dem Nachttisch sein, während dein Handy die Alarme bekommt.
Wie verhindere ich, dass mein Kleinkind die App schließt?
Auf dem iPad mit „Geführter Zugriff“ (Einstellungen → Bedienungshilfen → Geführter Zugriff, dann dreimal auf die obere Taste drücken). Auf Android die Bildschirmfixierung unter Einstellungen → Sicherheit einschalten und Mamoon aus der Übersicht der letzten Apps anpinnen.
Schadet es dem Akku, wenn das Tablet eingesteckt bleibt?
Nicht, wenn es kühl bleibt. Nimm die Hülle ab, halte es von Wärme fern und schalte, wo vorhanden, das 80 % Ladelimit auf neueren iPads oder den Akkuschutz auf Samsung-Tablets ein.
Quellen
- Apple: Mit iPadOS 17 kompatible iPad-Modelle, abgerufen am 14.10.2026
- Apple: Ladelimit auf dem iPad festlegen (Einstellungen → Batterie → Batteriezustand → „80 % Ladelimit“), abgerufen am 14.10.2026
- Apple: Batterien – Leistung maximieren (Umgebungstemperaturen über 35 °C vermeiden, Hüllen beim Laden entfernen), abgerufen am 14.10.2026
- Apple: Den geführten Zugriff mit dem iPhone oder iPad verwenden (Einstellungen → Bedienungshilfen → Geführter Zugriff), abgerufen am 14.10.2026
- Google: Bildschirme fixieren und loslösen (Sicherheit → Erweitert → Bildschirmfixierung; „Anpinnen“), abgerufen am 14.10.2026
- Samsung: Galaxy Akkuschutz in One UI 6.1 (Einstellungen → Akku → Akkuschutz; „Maximum“ stoppt bei 80 %, ältere Versionen 85 %), abgerufen am 14.10.2026
- Samsung: Akku schonen („Akku schützen“ lädt nur bis 85 Prozent), abgerufen am 14.10.2026
- CPSC (US-Verbraucherschutzbehörde): Babyphone-Kabel mindestens 1 m vom Bettchen, abgerufen am 14.10.2026
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