eufy Babyphone vs. Mamoon

eufy (eine Marke von Anker) verkauft in Deutschland zwei Babyphones mit eigenem Elternmonitor: das C10 und das 4K-Modell E21. Beide funktionieren auch mit ausgeschaltetem WLAN. Mamoon geht den umgekehrten Weg: keine neue Hardware, dein altes Handy am Bettchen und dein eigenes in der Hand. Hier steht, wo welches vorn liegt.

Aktualisiert
Kurz gesagt
  • eufy Babyphone E21 kostet bei anker.com/de 249,99 €, mit dem dort angebotenen 30-€-Gutschein 219,99 € (Stand 14.10.2026): 4K-Kamera zum Schwenken und Neigen mit eigenem Akku, eigener Monitor, Verbindung mit oder ohne WLAN, App, wenn du sie willst. Temperatur, Alarme bei Weinen und Lärm, 24/7-Aufnahme auf SD-Karte.
  • eufy Babyphone C10 kostet 139,99 €: 2K-Kamera, 351° schwenkbar, 4,5-Zoll-Monitor mit bis zu 12 Stunden Akku, 250 m Reichweite im Freien, SD-Kartenschacht, dasselbe Hybrid-Prinzip mit oder ohne WLAN.
  • Das SpaceView, früher eufys bekanntestes Babyphone, steht nicht mehr im deutschen eufy-Shop. Wer eins hat: Es läuft weiter. Wer kauft: Aktuell verkauft eufy in Deutschland das C10 und das E21.
  • Mamoon kostet 0 € Hardware, wenn du ein altes Handy hast (oder ab ca. 24 € für eine Tapo-Kamera mit Nachtsicht). Ton und Weinalarm sind kostenlos; das Bild kostet 34,99 € einmalig, für immer, oder 3,99 € im Monat mit 14 Tagen gratis. Es unterscheidet Weinen von anderen Geräuschen auf dem Handy, meldet sich auch bei stummem Ton und braucht keine Cloud.
  • Kauf eufy, wenn du einen Bildschirm willst, der nicht dein Handy ist, und Reichweite ohne WLAN. Probier Mamoon, wenn du von Weinen geweckt werden willst, nicht von jedem Geräusch, und kein weiteres Gerät kaufen willst.
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Im direkten Vergleich

Mamooneufy Babyphone E21eufy Babyphone C10
PreisTon und Weinalarm kostenlos; Bild 34,99 € einmalig oder 3,99 €/Monat mit 14 Tagen gratis; Kamera 0 € (altes Handy) oder ab ca. 24 €249,99 €, mit Gutschein 219,99 € bei anker.com/de139,99 € bei anker.com/de
Kameraein altes Android-Handy (bald auch ein iPhone) oder eine WLAN-Kamera mit RTSP4K, 330° schwenken, 60° neigen, 8× Zoom; Akku 5.000 mAh, ca. 9 h (5,5 h mit Nachtsicht)2K, 351° schwenken, 60° neigen, 4× Zoom; Strom über USB-C, kein Akku in der Kamera
Elternbildschirmdein eigenes Handy; mehrere Eltern gleichzeitigeigener Monitor; App für bis zu 5 Familienmitglieder4,5-Zoll-Monitor (480p), Akku bis 12 h; App für bis zu 5 Familienmitglieder
Ohne WLANein Router reicht (kein Internet nötig); bald verbinden sich auch zwei iPhones direktja, WLAN-Schalter an der Kamera; „Smart Connect“ nutzt deinen Router für mehr Reichweiteja, WLAN per Tipp in der App aus
Reichweitedein ganzes WLAN; unterwegs per VPN Tailscalenicht im Text angegeben; per App von überall250 m im Freien; per App von überall
Weinerkennungja, auf dem Handy: Ruhe, Unruhe, Weinen; du wählst, was dich wecktja: Weinen, laute Geräusche, Temperatur; Empfindlichkeit in fünf Stufenja: Bewegung, Weinen, Geräusche, Temperatur; einstellbar
Nachtsichtja mit WLAN-Kamera; ein Handy braucht ein schwaches Nachtlichtjaja
Gegensprechenneinja, Gegensprechen („Zwei-Wege-Audio“) laut eufys Babyphone-Übersicht (auf den Produktseiten nicht eigens genannt)
Raumtemperaturneinjaja
Aufnahmennein; morgens eine Übersicht mit einem Bild zu jedem Geräusch24/7-Aufnahme auf SD-Karte (nicht enthalten)24/7-Aufnahme auf SD-Karte bis 128 GB (nicht enthalten)
Konto und Cloudkeins, keine CloudApp für Fernzugriff; ohne App nur Kamera und MonitorApp für Fernzugriff; ohne App nur Kamera und Monitor
Abooptional, nur fürs Bild auf dem Handy, mit dem du zuschaustkeins angegebenkeins angegeben
Zwillingenein, eine Kamera pro Elternhandyja, Splitscreenja, Splitscreen

Preise und Angaben von anker.com/de, Stand 14.10.2026; siehe Quellen. eufy nennt auf der deutschen Seite für das E21 weder Bildschirmgröße noch Reichweite im Text, deshalb steht das hier so, statt zu raten.

Ist ein eigener Bildschirm besser als ein Handy?

Um 3 Uhr nachts oft ja. Der eufy-Monitor steht auf dem Nachttisch, zeigt das Bettchen, sobald du hinschaust, und will nicht entsperrt werden. Er klingelt nicht, und Oma kann ihn ohne App bedienen. Das ist das ehrliche Argument für eufy, und das C10 für 139,99 € ist viel Babyphone fürs Geld. Das E21 hat dazu eine 4K-Kamera mit Akku, die Kamera kann also ins Wohnzimmer oder mit in den Urlaub.

Mamoon sagt: Das Handy, das du sowieso dabeihast, ist schon der bessere Bildschirm, größer, schärfer und auch im Garten in deiner Tasche. Es hat einen Nachtmodus, der den Bildschirm bei 1 % Helligkeit schwarz hält und nur bei Weinen etwas heller wird, und es zeigt, wie viele Stunden der Akku des Babyhandys noch hält. Mehrere Eltern schauen gleichzeitig von ihren eigenen Handys zu, jeder mit eigenen Alarm-Einstellungen.

Wer hört den Unterschied zwischen Weinen und einem Lkw draußen?

Beide eufy-Babyphones haben Weinerkennung; beim E21 stellst du die Empfindlichkeit in fünf Stufen ein und bestimmst, wie oft Mitteilungen kommen. Der Elternmonitor ist aber im Kern ein Lautsprecher: Auf dem Bildschirm hörst du das Zimmer, und die Geräuschunterdrückung des E21 (laut eufy 20 dB) dämpft den Hintergrund, statt zu entscheiden, was wichtig ist.

Mamoon lässt auf dem Handy selbst eine Geräuscherkennung laufen. Die sortiert die Nacht in Ruhe, Unruhe und Weinen, und du wählst, ob du bei „Nur lautes Weinen“, „Weinen und Quengeln“ oder „Jeder Laut“ geweckt wirst. Hund, Tür oder Fernseher zählen als Unruhe, nicht als Weinen. Der Alarm kommt auch bei stummgeschaltetem Kinderzimmer und gesperrtem Bildschirm, du kannst also in Stille schlafen und wirst trotzdem von dem einen Geräusch geweckt, das zählt. Morgens zeigt die Übersicht die ganze Nacht auf einer Linie mit einem Bild zu jedem Geräusch. Das ist weniger als eufys 24/7-Aufnahme, aber meist genau das, was du wissen wolltest. Wie das im Detail funktioniert, steht in so funktioniert Weinerkennung.

WLAN aus, WLAN an, und wer das Bild sieht

eufys Hybrid-Prinzip ist wirklich clever. Schaltest du beim E21 den WLAN-Schalter aus, spricht die Kamera nur mit dem Monitor; schaltest du ihn ein, schaust du in der App von der Arbeit aus zu, teilst mit bis zu fünf Familienmitgliedern und nimmst rund um die Uhr auf SD-Karte auf. eufy nennt RSA-1024- und AES-128-Verschlüsselung und empfiehlt, die Firmware regelmäßig über WLAN zu aktualisieren.

Mamoon hat einen Modus: Das Bild geht über dein WLAN zu Hause von der Kamera aufs Handy, ohne Konto und ohne Server, und es läuft weiter, wenn das Internet ausfällt. Von unterwegs verbindest du dich über das kostenlose VPN Tailscale statt über eine Cloud. Wenn du fürs Kinderzimmer nie ein Konto anlegen willst, ist das die kürzere Liste von Dingen, denen du vertrauen musst.

Ein Satz für Besitzer einer eufy-Kamera: eufys Überwachungskameras (eufyCam, Indoor Cam) liefern zwar einen RTSP-Stream, aber mit AAC-Ton, den Mamoon nicht abspielen kann. Du bekommst also Bild ohne Ton, außer du wandelst den Ton mit go2rtc um. Details in welche WLAN-Kameras als Babyphone funktionieren, Modell für Modell: eufy-Kamera als Babyphone.

Was es über zwei Jahre kostet

Ein E21 kostet einmalig 219,99–249,99 €, ein C10 139,99 €, und eufy nennt für beide kein Abo. Mamoon kostet 34,99 € einmalig fürs Bild, plus eine Kamera nur, wenn du kein altes Handy hast: eine TP-Link Tapo C200 mit Infrarot-Nachtsicht gibt es ab ca. 24 €. Damit liegt Mamoon bei etwa 35–60 € gegen 140–250 € für eufy, und beides kaufst du einmal, ein zweites Kind kostet also in keinem Fall extra. Das ganze Bild mit vielen Babyphones und Apps in einer datierten Tabelle steht in was ein Babyphone wirklich kostet.

Was ist mit dem eufy SpaceView?

SpaceView und SpaceView Pro waren jahrelang die Babyphones ohne WLAN, die alle empfohlen haben. Stand 14.10.2026 steht keins davon im Babyphone-Bereich von anker.com/de; das Angebot sind C10 und E21, auch im Set mit einer Milchpumpe. Wenn deins noch läuft, gibt es keinen Grund, es zu ersetzen. Suchst du eine „SpaceView-Alternative“, ist das C10 am nächsten dran (Bildschirm plus Kamera, keine Cloud nötig), und Mamoon ist die Alternative, die am Anfang nichts kostet.

Wann eufy die bessere Wahl ist

Wann Mamoon die bessere Wahl ist

Andere Babyphones mit eigenem Monitor, genauso verglichen: Mamoon vs. Philips Avent, CuboAi vs. Mamoon und die Übersicht das beste Babyphone mit Kamera.

Häufige Fragen

Braucht das eufy Babyphone WLAN?

Nein. E21 und C10 verbinden die Kamera direkt mit dem Monitor; das E21 hat einen WLAN-Schalter, beim C10 schaltest du WLAN mit einem Tipp in der App aus. WLAN brauchst du nur für die App, fürs Teilen mit der Familie und für Firmware-Updates. Mamoon braucht dein WLAN zu Hause (ein Router ohne Internet reicht), aber keine Cloud.

Hat eufy ein Abo?

eufy nennt für keins der beiden Babyphones ein Abo. Beide nehmen auf eine SD-Karte auf, die du selbst kaufst. Bei Mamoon gibt es den bezahlten Teil: Ton und Weinalarm sind kostenlos, das Bild kostet 34,99 € einmalig, für immer, oder 3,99 € im Monat mit 14 Tagen gratis, nur auf dem Handy, mit dem du zuschaust.

Gibt es das eufy SpaceView noch?

Im deutschen eufy-Shop steht es nicht mehr (Stand 14.10.2026). Aktuell verkauft eufy das C10 und das E21. Ein vorhandenes SpaceView läuft für sich weiter.

Kann ich meine eufy-Überwachungskamera mit Mamoon nutzen?

Nur fürs Bild. eufys Innenkameras liefern RTSP-Video, aber mit AAC-Ton, den Mamoon nicht abspielen kann; Weinen erkennt Mamoon dann nur, wenn du den Ton mit go2rtc umwandelst. Eine Tapo-, Hikvision- oder Dahua-Kamera funktioniert direkt mit Ton.

Kann Mamoon Gegensprechen oder Schlaflieder wie eufy?

Nein. Mamoon macht Bild, Ton und Weinerkennung, und dabei bleibt es. Wenn dir Sprechen über die Kamera wichtig ist: eufy nennt für seine Babyphones Gegensprechen („Zwei-Wege-Audio“).

Welches weckt mich nur, wenn mein Baby wirklich weint?

eufy meldet Weinen und laute Geräusche mit einstellbarer Empfindlichkeit. Mamoon geht einen Schritt weiter: Es ordnet jedes Geräusch auf dem Handy als Ruhe, Unruhe oder Weinen ein, und du kannst dich nur bei Weinen wecken lassen; alles andere wartet morgens in der Übersicht.

Ein Babyphone mit Kamera, die du schon hast

Mamoon macht aus einem alten Handy oder einer WLAN-Kamera ein Babyphone. Es erkennt Weinen von selbst, weckt dich auch bei stummgeschaltetem Kinderzimmer, und das Bild verlässt nie dein WLAN.

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