Tapo-Kamera als Babyphone

Eine TP-Link Tapo C200 kostet ab ca. 24 €, sieht in völliger Dunkelheit und erkennt Babyweinen schon selbst. Nachts fehlen ihr aber ein paar Dinge, auf die es bei einem Babyphone ankommt. Hier steht, wie du sie einrichtest und was Mamoon dazulegt.

Aktualisiert
Eine kleine WLAN-Kamera auf einem Regal neben dem Bettchen
Kurz gesagt
  • Tapo erkennt Weinen schon selbst, kostenlos und in der Kamera. Mamoon legt einen Nachtbildschirm mit 1 % Helligkeit dazu, unterscheidet Weinen von Quengeln, weckt dich auch bei stummgeschaltetem Kinderzimmer und meldet sich innerhalb von 20 Sekunden, wenn die Kamera kein Bild mehr schickt.
  • Kamera: eine TP-Link Tapo C200 (ab ca. 24 €) oder C210 (ab ca. 27 €), beide auf billiger.de, Stand 14.10.2026. Beide haben Infrarot-Nachtsicht, lassen sich schwenken und neigen und haben ein Mikrofon.
  • Einrichtung: Füg die Kamera in der Tapo-App hinzu und leg in ihren Einstellungen ein Kamerakonto an (Zahnrad → „Erweiterte Einstellungen“ → „Kamera Konto“). Es ist nicht dein TP-Link-Konto, und ohne es sehen andere Apps die Kamera nicht.
  • Mamoon findet die Kamera in deinem Netz von selbst; gib Namen und Passwort des Kamerakontos ein, und du schaust zu. Schwenken und neigen kannst du aus Mamoon.
  • Platz: hoch auf einem Regal oder an der Wand, 1–2 m vom Bettchen entfernt, das Kabel mindestens 1 m vom Bettchen weg.
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Warum eine WLAN-Kamera

Ein Handy ist ein tolles Babyphone, sieht aber in völliger Dunkelheit nichts; auch Stiftung Warentest nennt das als Schwäche reiner Handy-Apps. Tapo-Kameras haben Infrarotlicht und zeigen auch im abgedunkelten Zimmer ein scharfes Schwarz-Weiß-Bild. Sie kosten einen Bruchteil eines Video-Babyphones und lassen sich schwenken und neigen, du findest das Baby also auch, wenn es durchs Bettchen wandert.

Nachtsicht einer WLAN-Kamera: das Baby schläft im BettchenMamoon auf einem Handy mit dem Nachtbild der Kamera und dem Zustand Ruhe
Die Nachtsicht einer WLAN-Kamera in Mamoon.

Schritt für Schritt

  1. Richte die Kamera in der Tapo-App ein. Steck sie ein, füg sie in der Tapo-App hinzu (mit einem TP-Link-Konto) und verbinde sie mit deinem WLAN. Die C200 kann nur 2,4 GHz.
  2. Leg ein Kamerakonto an. Öffne in der Tapo-App die Kamera, tipp aufs Zahnrad, dann auf „Erweiterte Einstellungen“ → „Kamera Konto“ (so heißt der Punkt laut der deutschen TP-Link-Hilfe), und wähl einen Namen und ein Passwort (6–32 Zeichen). Damit bekommen andere Apps das Bild über RTSP und ONVIF.
  3. Öffne Mamoon und wähl „WLAN-Kamera“. Mamoon findet die Kamera im Netz von selbst. Gib Namen und Passwort des Kamerakontos ein.
  4. Richte die Kamera aufs Bettchen. Schwenken und neigen kannst du aus Mamoon. Am besten schaut sie schräg von oben, mit der ganzen Matratze im Bild.
  5. Wähl, wann sie dich wecken soll: nur lautes Weinen, Weinen und Quengeln oder jeder Laut.
Gut zu wissen: Eine Tapo-Kamera schafft von diesen drei Dingen nur zwei gleichzeitig: Cloud-Aufnahmen mit Tapo Care, Aufnahmen auf microSD und ONVIF/NVR-Verbindungen. Sieht Mamoon die Kamera nicht, schalte eins der ersten beiden ab.

Wohin mit der Kamera

Tapo allein oder Tapo mit Mamoon?

Die Tapo-App bietet selbst ein Livebild und bei C100, C200, C210 und C220 eine Babyweinen-Erkennung in der Kamera, ohne Abo. Zum einfachen Zuschauen reicht das vielleicht. Mamoon legt dazu, was nachts hilft:

Tapo mit MamoonTapo-App
WeinerkennungWeinen, Quengeln und andere Geräusche, 3 WeckstufenBabyweinen-Erkennung in der Kamera
Ein Elternbildschirm für die NachtNachtmodus mit 1 % Helligkeit, Uhr und Zustand des Zimmersnormales Livebild
Wenn die Verbindung abbrichtgrauer Bildschirm und eine Meldung innerhalb von 20 snicht geprüft
Überblick am Morgen12 Stunden auf einer Zeile, mit FotosAufnahmen auf microSD oder in Tapo Care
Mit einem alten Handy kombinierenja, beides in einer Appnein
Preis34,99 € einmalig, für immer, oder 3,99 € im Monat mit 14 Tagen gratis; Ton und Weinalarm kostenloskostenlos; Tapo Care ist ein Abo (Basic oder Premium, den Preis für Deutschland zeigt TP-Link in der App)

Häufige Fragen

Taugt die Tapo C200 als Babyphone?

Ja. Sie hat Infrarot-Nachtsicht, lässt sich schwenken und neigen, hat ein Mikrofon und kostet ab ca. 24 €. Als Babyphone kannst du sie in der Tapo-App oder in Mamoon ansehen.

Warum sieht Mamoon meine Tapo-Kamera nicht?

Meistens fehlt das Kamerakonto; leg es in der Tapo-App unter „Erweiterte Einstellungen“ → „Kamera Konto“ an. Prüf auch, ob Handy und Kamera im selben WLAN sind und ob die Kamera nicht gleichzeitig Tapo Care und microSD-Aufnahme laufen hat.

Brauche ich ein Tapo-Care-Abo?

Nein. Die Weinerkennung in der Tapo-Kamera läuft ohne Abo, und Mamoon braucht Tapo Care nicht. Tapo Care bringt Aufnahmen in der Cloud; TP-Link bietet einmalig 30 Tage zum Testen an und nennt den Preis für Deutschland nur in der App.

Welche anderen Kameras unterstützt Mamoon?

Kameras mit RTSP und G.711-Ton, etwa Hikvision, Dahua, Imou und viele mehr; siehe die Anleitung für IP-Kameras. Schwenken und Neigen klappt bei ONVIF-Kameras.

Geht das Bild der Kamera übers Internet?

Mit Mamoon nicht: Das Bild geht über dein WLAN direkt von der Kamera zum Handy. Die Tapo-App allein nutzt die Dienste von TP-Link, wenn du unterwegs zuschaust.

Ein Babyphone mit Kamera, die du schon hast

Mamoon macht aus einem alten Handy oder einer WLAN-Kamera ein Babyphone. Es erkennt Weinen von selbst, weckt dich auch bei stummgeschaltetem Kinderzimmer, und das Bild verlässt nie dein WLAN.

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